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‘Kommunikation’

Seit wann bist du bei der Körner agentur und was hat dich zu dieser Arbeit gebracht?

„Ich bin seit 2015 bei der Körner Agentur tätig. Auf die Position wurde ich damals durch einen persönlichen Kontakt aufmerksam gemacht. Ausschlaggebend für meine Entscheidung war vor allem die Möglichkeit, deutlich kreativer und näher an den Projekten zu arbeiten als in meiner vorherigen Position bei einer großen Werbeagentur in Stuttgart, in der ich als Junior Art Director tätig war. Heute schätze ich insbesondere die Vielfalt der Projekte sowie die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Team. Die Projekte sind persönlicher, wodurch sich größere kreative Freiräume ergeben. Ich kann eigene Ideen und gestalterische Visionen einbringen und diese in enger Abstimmung mit den Vorstellungen unserer Kunden umsetzen.“

 

Was ist grafisch viel schwerer umzusetzen, als man denkt?

„Oft genau das, was auf den ersten Blick einfach aussieht. Zum Beispiel ein minimalistisches Layout. Jeder Abstand, jede Linie und jede Schriftwahl muss sitzen, sonst wirkt es schnell unausgewogen. Auch Farben, die auf dem Bildschirm perfekt wirken, können je nach Druckverfahren oder Papier plötzlich ganz anders aussehen. Solche Feinheiten zu erkennen, braucht Erfahrung und die wächst mit jedem Projekt. Für mich hat sich über die Zeit gezeigt, dass gutes Design von den kleinen, unsichtbaren Details lebt, auf die man als Leser kaum bewusst achtet.“

 

Woher holst du dir Inspiration, wenn du keine oder kaum Vorgaben hast?

„Wenn ich kaum Vorgaben habe, starte ich oft damit, die Welt um mich herum genau zu beobachten, das kann alles sein: Designtrends, Kunst, Natur oder einfach Alltagssituationen. Wichtig ist mir aber auch der Austausch im Team oder mit dem Kunden. Gerade weil unsere Projekte sehr individuell sind, entstehen viele der besten Ideen im Gespräch.“

 

Gibt es typische Design-Fehler, die dir in Magazinen sofort auffallen?

„Design und Bildsprache entscheiden oft schon unterbewusst darüber, ob wir überhaupt anfangen zu lesen. Innerhalb weniger Sekunden entsteht ein erster Eindruck und es fällt mir in Magazinen sofort auf, wenn dieser Leseanreiz fehlt. Unklare visuelle Hierarchien, ein schlechtes Zusammenspiel von Überschriften, Fließtext und Bildern oder zu volle Seiten wirken schnell unruhig und schrecken eher ab. Auch inkonsistente Schriften und Farben nehmen einem Layout seine Orientierung. Solche Fehler sind für mich besonders spannend, weil sie zeigen, wie wichtig Struktur, Klarheit und Details im Design sind. Genau darauf achten wir in unseren Projekten besonders, weil gutes Design den Betrachter leitet, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.“

 

Was kannst du aus Sicht einer Kommunikationsdesignerin nicht mehr sehen und wovon sollte es mehr geben?

„Überladene, zu laute Designs empfinde ich zunehmend als anstrengend. Wenn alles gleichzeitig Aufmerksamkeit fordert, verliert der Inhalt an Wirkung. Besser finde ich durchdachte, klare Designs, bei denen jedes Detail bewusst gewählt wurde und man nicht visuell überreizt wird. Davon dürfte es meiner Meinung nach viel mehr geben. Ein gutes Design wirkt, indem es den Leser leitet. Es soll einladen, sich dem Inhalt zu widmen und Lust auf mehr machen.“


 

Im Interview mit Frau Weishaupt wird deutlich, welche Aspekte für eine gelungene Magazin­gestaltung besonders wichtig sind. Die zentralen Aussagen für ein gelungenes Design lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Klare visuelle Hierarchien
    Klare Typografie-Hierarchien sorgen dafür, dass Überschriften, Unterzeilen und Fließtext eindeutig unterscheidbar sind. Das schafft Ruhe im Layout und erleichtert die Orientierung für den Leser.
  • Reduzierte Schriftwahl
    Eine durchdachte und begrenzte Auswahl an Schriftarten verleiht dem Magazin ein stimmiges Erscheinungsbild und verhindert einen unruhigen oder beliebigen Eindruck.
  • Hohe Lesbarkeit
    Gute Lesbarkeit steht im Mittelpunkt. Angemessene Schriftgrößen, ausreichender Zeilenabstand und ein klarer Kontrast zwischen Text und Hintergrund machen das Lesen angenehm und zugänglich.
  • Konsistente Gestaltung
    Eine einheitliche Gestaltung über alle Seiten hinweg stärkt die visuelle Linie des Magazins. Raster, Farben und Abstände sorgen für Struktur und Professionalität.
  • Bewusster Einsatz von Weißraum
    Der gezielte Einsatz von Weißraum gibt den Inhalten Raum zur Entfaltung. Reduzierte Seiten wirken hochwertig, übersichtlich und lenken den Fokus auf das Wesentliche.
  • Ausrichtung auf Printmedien
    Eine klare Orientierung am Medium Print nutzt dessen besondere Stärken und hebt das Magazin bewusst von digitalen oder präsentationsähnlichen Gestaltungen ab.

E-Mail-Newsletter zählen zu den gängigsten und wirkungsvollsten Kommunikationskanälen im digitalen Raum. Sie verbinden Push- und Pull-Prinzip: Informationen werden aktiv an die Abonnenten gesendet (push), während diese selbst entscheiden, welche Inhalte sie weiterverfolgen (pull). So entsteht ein direkter, unverfälschter Kontakt, unabhängig von Algorithmen oder Plattformregeln.

Grundlage für professionellen Versand ist das Double-Opt-In-Verfahren. Nach der Anmeldung bestätigt der Nutzer seine Adresse durch eine zweite E-Mail. Das sorgt für Datenschutz, verhindert Missbrauch und stellt sicher, dass nur wirklich Interessierte den Newsletter erhalten.

Inhalte, Struktur und Mehrwert

Eine wichtige Rolle spielt zudem die Regelmäßigkeit. Newsletter müssen nicht lang oder überladen sein, aber sie sollten verlässlich erscheinen. Gerade kürzere Formate funktionieren gut: kompakte Infos, klare Struktur, ein übersichtlicher Einstieg. Anstatt alles in eine E-Mail zu packen, ist es sinnvoll, gezielte Verlinkungen auf weiterführende Inhalte zu setzen wie:

  • Blogartikel
  • Digitale Kundenmagazine
  • Pressemitteilungen

So bleibt der Newsletter angenehm kurz, bietet aber dennoch Mehrwert für Kunden und die Kundenbindung, da sich der Kunde bei Interesse noch weiter mit den angesprochenen Themen beschäftigen kann, ohne selbst recherchieren zu müssen. Für viele Nutzer erscheint eine neue E-Mail außerdem direkt als Pop-up auf dem Handy, wodurch der Newsletter noch unmittelbarer wahrgenommen wird.

Insgesamt zeigt sich: E-Mail-Newsletter sind ein direkter, zuverlässiger und vielseitiger Kommunikationskanal. Sie erlauben es, Informationen gezielt und persönlich zu vermitteln, Interesse zu wecken und Kunden an weiterführende Inhalte heranzuführen. Wer Newsletter geschickt einsetzt, erreicht ein aufmerksames, interessiertes und oft schon vorinformiertes Publikum. Gerade diese Kombination aus unmittelbarer Zustellung, persönlicher Ansprache und freiwilligem Interesse macht den Newsletter bis heute zu einem der effektivsten Mittel im digitalen Austausch.

Sprechen Sie uns gerne an. Wir zeigen Ihnen, wie einfach es sein kann, professionelle Newsletter zu gestalten und erfolgreich zu versenden.

Wer schon einmal ein personalisiertes Werbemailing im Briefkasten hatte, hat – ohne es zu wissen – wahrscheinlich mit einem Lettershop zu tun gehabt.

Ein Lettershop-Service ist eine Rundum-Betreuung für den postalischen Versand von personalisierten Mailings. Er sorgt dafür, dass Briefe, Postkarten oder Kataloge nicht nur professionell gedruckt, sondern auch gezielt und effizient verschickt werden.

Dabei geht es nicht um Massenpost, sondern um maßgeschneiderte Kommunikation. Jeder Empfänger erhält eine individuell gestaltete Sendung mit persönlicher Anrede, passenden Angeboten oder individuellen Inhalten.

So funktioniert der Lettershop

Hinter einem erfolgreichen Mailing steckt viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Ein Lettershop-Service übernimmt alle Schritte, die dafür notwendig sind:

  1. Datenmanagement: Kundendaten werden geprüft, bereinigt und für die Personalisierung vorbereitet.
  2. Druck und Personalisierung: Anschreiben, Gutscheine oder Flyer werden individuell bedruckt. Beispielsweise mit Namen, Kundennummern oder spezifischen Angeboten.
  3. Kuvertierung und Verpackung: Automatisches oder manuelles Verpacken der Drucksachen in Umschläge oder Versandverpackungen.
  4. Frankierung und Portooptimierung: Auswahl der günstigsten Versandart und Frankierung nach den Vorgaben der Deutschen Post oder anderer Zustelldienste.
  5. Einlieferung bei der Post: Zum Schluss wird alles termingerecht an den Versanddienstleister übergeben.

Warum ein Lettershop sinnvoll ist

Für viele Unternehmen ist ein Lettershop-Service ein echter Zeitsparer. Statt sich um Adressdaten, Druck oder Versand kümmern zu müssen, läuft alles über einen professionell organisierten Prozess.

Das spart nicht nur Ressourcen und Kosten, sondern garantiert auch Qualität und Zuverlässigkeit. Außerdem lässt sich mit personalisierten Mailings eine deutlich höhere Resonanz erzielen als mit unpersönlicher Werbung.

Und das Beste: Durch Portooptimierung und automatisierte Abläufe ist der Service oft günstiger, als wenn Unternehmen den Versand selbst abwickeln würden.

Sprechen Sie uns gerne an. Wir zeigen Ihnen, wie einfach professioneller Versand sein kann.

Social Media ist heute ein wichtiger und zentraler Kontaktpunkt, nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch für Unternehmen. Soziale Netzwerke bieten eine Vielzahl an Vorteilen, bringen jedoch auch Herausforderungen mit sich. Wir geben einen ersten Einblick, weshalb Social Media für die Kundenkommunikation interessant sein kann und was beim Start zu beachten ist.

Die Fußball-Europameisterschaft ist gestern zu Ende gegangen. Die glückliche Siegermannschaft kommt in diesem Jahr aus Spanien und brach damit direkt zwei Rekorde. Auch wenn Deutschland im Viertelfinale ausschied, kann man den Wettbewerb in vielerlei Hinsicht, auch mit Blick auf die Kundenkommunikation, als vollen Erfolg sehen.

Draußen ist es herbstlich, morgens wird es später hell und abends früher dunkel – ein Zeichen, dass sich das Jahr dem Ende neigt. Zeit, zu resümieren, wie die letzten Monate verlaufen sind und welche Richtung man zukünftig in der Kundenkommunikation einschlagen möchte.